Am 10.02.2016 ist meine Mutter verstorben! Ok, sie hatte ein hohes Alter und Pflegestufe 2 und war zu 100% blind. Sie lebte in einer WG für alte und/oder auch demente Menschen, aber seit 2015 haben sich die Todesfälle in dieser WG drastisch erhöht. Meine Mutter war weder dement noch hatte sie Alzheimer. Ich habe die zentrale Vollmacht über den Tod hinaus für alle Angelegenheiten, ferner sollte sie ein Pflegedienst bei allen Pflegearbeiten unterstützen. Hierbei ist die Situation für alte Menschen in einer WG eine Besonderheit, es werden nämlich zwei getrennte Verträge geschlossen. Es gibt einen Vertrag für die Pflege mit einem Pflegedienst, zudem einen Vertrag über die Mietsache mit zusätzlichem Gebrauch der Gemeinschaftseinrichtungen. Es stellt sich also schon vorab die Frage, wenn Pflegefachkräfte oder Pflegehelfer des Pflegedienstes renovieren, ob sie in Personalunion handeln und ob das gesetzlich legal ist? Auch ist es rechtlich sehr zweifelhaft, wenn ein ambulanter Pflegedienst mit (seinen?) WG’s auf seinen Internetseiten für einen fremden Vermieter wirbt, da hier eindeutig das gesetzlich geforderte Trennungsgebot umgangen wird! Der Pflegedienst bewirbt die WG-Zimmer auf seiner Internetseite und betreibt in dem genannten Gebäude drei WG’s, wodurch das gesetzliche Höchstmaß von zwei WG’s in einem Gebäude eindeutig überschritten wird. Auch gibt es auf der oberen Etage keine wirkliche räumliche Trennung. Auch die gesetzlich vorgegebene Selbstverwaltung wird ausgehebelt, sodass den Angehörigen/Betreuern der Zugang von Außen nicht frei ermöglicht wird und der ambulante Pflegedienst selbstherrlich auch zur Kurzzeitpflege Patienten mit Clostridien-Infektion oder anderen schweren ansteckenden Krankheiten einquartierte, auf der gesamten Etage habe ich keinen einzigen Desinfektionslösunngs-Spender gesehen!

Ein ganz mieser Trick ist ferner, dass auf Grund der Konstruktion der WG hier neben einer gesalzenen Kaution noch zwei Monatsmieten nach dem Tod fällig sind, was bei einem Pflegeheim lt. Grundsatzurteil ausgeschlossen ist.

Da ein Kreis von Angehörigen auf Grund der nachlassenden Qualität eine außerordentliche Versammlung beim Pflegedienst beantragte, wurden Mitte 2015 bestimmte Mißstände benannt sowie auch der z.T. unmögliche Ton, mit dem mit diesen alten Menschen umgegangen wurde, z.T. auch mit sexueller Anmache oder einem Ton wie auf dem Bau. Ausdrücklich wiesen einige Angehörige daraufhin, dass der Pflegedienst Sturzprotokolle zu erstellen hat sowie auf die in Deutschland übliche Art der Rettungskette, d.h. Feuerwehr, Bevollmächtigter und evt. Krankenhaus. Ich persönlich habe den Geschäftsführer daraufhingewiesen, dass bei einer vernünftigen Bezahlung des total überforderten Personals die Situation schlagartig entspannen könnte, aber vom Geschäftsführer gab es keine Resonanz, im Gegenteil, ich wurde als sog. Querulant dargestellt.

Es änderte sich aber überhaupt nichts, im Gegenteil. Entweder wurden Billigkräfte eingestellt, die nicht mal der deutschen Sprache mächtig waren oder es waren Menschen, die kognitiv oder körperlich überhaupt nicht in der Lage waren, ihre Aufgaben zu bewältigen, zumal auch die gesetzlichen Anforderungen nicht eingehalten wurden, also im Tagdienst zumindestens eine Pflegefachkraft sowie ein/e Pflegerhelfer/in bei max. 8 Personen/pro WG. Wobei ich nicht einzelne Pflegepersonen angreifen will, die das möglichste getan haben. Der Leiter der Krankenpflege z.B. hat sich die Hacken wundgelaufen, aber sog. „Rationalisierung“ ist an der Tagesordnung, wobei der Geschäftsführer immer reicher wurde und jeden dreckigen Trick benutzt hat, um noch mehr Geld von den Angehörigen auszupressen. Z.B. bei der WG-Zulage, die er, ohne einen Handschlag zu tun, diese den gesetzlichen Betreuern zustehende Zulage der GKV einkassieren wollte, was ihm bei einem Teil der Mitbewohner auch gelang. Hinzu kam, dass meine Mutter mich dringend bat, so wenig wie möglich zu bemängeln, da sie sich Repressialien ausgesetzt sah.

Die technische Einrichtung erreichte Entwicklungsland-Standarts, das soll heißen: Ein Türschloß einer Kammer im Durchgang zur Küche war defekt, worauf dieses ausgebaut wurde, ein Nagel in die Türzarge in Augenhöhe eingeschlagen wurde und um 45 Grad gekränkt wurde. Diese Zustände sind per Foto aufgezeichnet und liegen jederzeit zur Beweissicherung bereit!

Der Toilettenaufsatz war dermaßen eklig verschmutzt und ließ sich auch mit schärfsten Reinigungsmitteln nicht mehr sauber bekommen. Erst nach mehrfacher Ermahnung und der Drohung mit dem MDK wurde dieser erneuert. Das Waschbecken lief nicht mehr richtig ab, da der Abfluß verstopft war und die Stöpselmechanik daraufhin so knapp nach afrikanischer Art (Die Zugstangen der Stöpselmechanik waren gekreuzt) eingestellt wurde, dass nur noch ein langsames Dauertropfen möglich war. Daraufhin habe ich den Abfluss selbst gereinigt und das Gestänge so eingestellt, das ein reibungsloser Betrieb wieder möglich wurde. Ein hochinfizierter Patient wurde auf dem gleichen Flur behandelt, Kittel wurden nicht erneuert und immer weiter benutzt, die auf dem Flur offen an den Türklinken hingen. Geputzt wird nach Aussagen einer ehemaligen Pflegerin ebenfalls mit dem gleichen Wasser und Lappen in sämtlichen Räumen, so dass sich Infektionen perfekt in alle Räume verteilen können. Und beim Abbau des Bettes meiner Mutter kam der Dreck von fast vier Jahren zum Vorschein, obwohl jeden Monat erhebliche Kosten für die Wohnungsreinigung gezahlt wurden. Auch das ist zur Beweissicherung fotografisch festgehalten.

Hierzu ist ein Vorfall zu benennen, wo bei einer zu pflegenden Person der Blutdruck vietelstündlich immer weiter absackte. Eine Anghörige einer Mitbewohnerin forderte daraufhin die Pflegehelferin auf, unverzüglich die Feuerwehr zu verständigen. Die Pflegehelferin verweigerte dies mit der Bemerkung, dass sie der deutschen Sprache nicht so mächtig sei, woraufhin diese Angehörige aus der Nachbar-WG eine Pflegekraft zur Benachrichtigung der Feuerwehr alarmierte.

Nun zur Überschrift: am 17.11.2015 stürzte meine Mutter schwer und schlug mit dem Kopf gegen den Heizkörper, wobei auch ein neuer Kleinkühlschrank dermaßen demoliert wurde,  so dass die Hinterwandbördelung schwer verformt wurde.

Hier existiert noch ein Sturzprotokoll, bei dem im Bericht der Pflegeakte darauf hingewiesen wird, dass meine Mutter den Besuch eines Arztes abgelehnt hat. Jetzt frage ich mich aber, was hier der Besuch eines Arztes gebracht hätte, der verfügt weder über die notwendigen diagnostischen radiologischen Einrichtungen noch kann er bei der heutigen Mangelwirtschaft schnell genug vor Ort sein. Ich bin überhaupt nicht benachrichtigt worden, was eine zwingend gebotene Pflicht des Pflegedienstes wäre.
Hierzu ist noch zu sagen, dass bei meiner Mutter im April 2015 bei einer OP Herzrythmusstörungen festgestellt wurden, die im Krankenhausbericht auch niedergeschrieben wurden sowie ein AV-Block. Meine Mutter hatte Gedächnisaussetzer und erholte sich langsam bis zum Weihnachtsfest 2015, wo wir das letzte mal klar sprechen konnten.

Zwischen Weihnachten und Neujahr stürzte sie zum zweiten mal lang in ihrem Zimmer hin, ich wurde wieder nicht benachrichtigt, sie wurde vom der Pflegekraft angebrüllt, sie solle gefälligst aufstehen, es wäre ja nichts passiert (Kein Sturzprotokoll). Von da an hatte sie einen stetigt fortschreitenden Gedächnisverlust und ich erfuhr erst anfang Januar, was passiert war. Pflichtversäumnis s.oben. Sie schlief seit diesem Zeitraum ständig ein -besonders oft auf der Toilette länger als eine halbe Stunde-, ihr erging es körperlich nicht mehr gut, auch die Nahrungsaufnahme machte mehr und mehr Schwierigkeiten. Außerdem kamen Durchfälle länger als acht Tage hinzu, auch dem wurde nicht nachgegangen. Ich habe dann in der zweiten Januarwoche in der WG angerufen und die sofortige Konsultation eines Allgemeinmediziners gefordert, wobei mir zugesichert wurde, dies sofort weiter zu leiten. Tatsächlich erschien dann ca. gegen den 18.01.2016 eine Nervenärztin, die ihr ein Pflaster gegen Alzheimer und Demenz verordnete (lt. Apotheke), dass auf Grund ihrer medizinischen Vorgeschichte niemals hätte verabreicht werden dürfen, denn in den Gegenanzeigen steht dies ausdrücklich. (Diese Pflaster mit der Bezeichnung Rivastigmin beta wurde ihr am 28.01.2016 das erste mal geklebt, am Nachmittag des gleichen Tages wurde ein Herzinfarkt im Krankenhaus diagnostiziert!) In der Zwischenzeit fiel sie zum dritten mal, diesmal vom Stuhl, die Pflegekraft brüllte auch diesmal, sie solle gefälligst aufstehen, es wär ja nichts. Da sie dazu nicht in der Lage war, wurde ihr beim hochziehen auch noch das Knie so stark verdreht, sodass sie tagelang starke Schmerze erlitt.
Zusätzlich arbeitete eine hoch infizierte „Fachkraft“ afrikanischer Herkunft ohne Mundschutz und Handschuhe und infizierte mehrere Mitbewohner, darunter auch meine Mutter! Obwohl meine Mutter sich lt. Krankenakte über ihre Infektion beschwerte, wurde weder Fieber gemessen noch ein Arzt benachrichtigt. Das ist in der Krankenakte niedergeschrieben, die zwei Stürze sind nach meiner Sichtung vom 29.01.2016 nicht protokolliert. Da ich zu dieser Zeit selber einen grippalen Infekt hatte, habe ich sie zu ihrem Schutz nicht besucht.  Die geschilderte Fachkraft hingegen bezeichnete meine Mutter als „demente alte Meckerzicke“. Am 28.01.2016 erfuhr ich dann durch Zufall über meine Schwester, dass der Allgemeinmediziner vor Ort war und meine Mutter sofort ins Krankenhaus müßte.Ich habe dann sofort in der WG angerufen und erfahren, man hätte den Allgemeimediziner angerufen, weil man ihren Gesundheitszustand nicht mehr hätte schönreden können.

Das Krankenhaus rief mich noch aus der Aufnahme an und teilte mir mit, dass meine Mutter neben einer schweren Lungenzündung einen Herzinfarkt erlitten hätte, dringend eine Untersuchung per Herzkathetermessplatz mit Ballondilletation durchgeführt werden müsse, dies aber wegen der Lungenentzündung jetzt nicht ginge. Ich bin daraufhin sofort ins Krankenhaus gefahren, wo ich sie total verkabelt vorfand, das Wasser in der Lunge brodelte. Ich hatte dann noch zweimal die Möglichkeit, mit ihr zu reden, aber sie war nicht klar. Als ich dann eine Woche später den versprochenen Besuch abstattete (wir hatten als Familie dafür gesorgt, dass sie jeden Tag Besuch hatte), war sie total unruhig, hatte die Sprache verloren und litt unter starken Schmerzen. Nachdem ich mehrere Stunden an ihrem Bett verbracht hatte und mich bei einer alten Freundin aufhielt, erhielt ich einen Anruf aus dem Krankenhaus, dass meine Mutter eine schwere Einblutung im Gehirn hat mit einem Gehirnschlag und das die Lage aussichtslos ist. Ich habe dann gem. Patientenverfügung dafür gesorgt, dass ihr Wille durchgesetzt wurde und sie nach vier Tagen am 10.02.2016 friedlich einschlafen konnte.

In der WG hat man sofort dafür gesorgt, dass die Krankenakte samt Befreiungskarte der AOK, die zwingend Eigentum und Besitz des Patienten ist sowie dringend erwartete Post in das Büro oder ins Nirwana entwendet wurde, also direkt nach der Einweisung ins Krankenhaus und damit noch zu Lebzeiten (Am 03.02.2016 war die Akte nicht auffindbar, am 06.02.2016 teilte man mir mit, sie sei ins Büro verbracht worden). Ich habe die sofortige Rückführung gefordert, dem ist man bis zum heutigen Tag nicht nachgekommen. Das ist eine Handlung in verbotener Eigenmacht und stellt eine Besitzstörung dar.
Ich behalte mir jeden Rechtsschritt vor, um diese erlittenen Schäden und Schmerzen aufzuklären und meiner Mutter über den Tod hinaus Gerechtigkeit zu gewähren! Außerdem bin ich das gegenüber den dort wohnenden Mitbewohnern schuldig. Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, es ist jetzt mitten in der Nacht aber es ist mir ein Bedürfnis, diese Dinge der Öffentlichkeit mitzuteilen, damit solche Schweinereien aufhören! Diese WG gehört der gleichen GmbH und befindet sich im gleichen Gebäude, in der Ende letzten Jahres Günter Schabowski verschied. Zufall?

Fortsetzung folgt

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