Wenn man sich mal die Zeit nimmt, die Haager Landkriegsordnung, den Vertrag von Versailles und die Genfer Konvention betrachtet sowie auch das Nürnberger Tribunal, so kann man nur von einer Siegerjustiz reden, die alles dagewesene bisher in den Schatten des Unrechtes stellt.

Dazu muß man zwangsläufig bis in das Jahr 1914 zurückschauen. Der Mord in Sarajewo hat bekanntlich die europäische Giftdosis ausgelöst, die bis 2015 nachhallt. Dieser Krieg ist der Urknall für all das Ungemach, welches unser Volk, Russland, die Balkanländer und letztendlich die gesamte Welt in ein Chaos stürzt, die nach dem Willen einiger Finanzfürsten in einer NWO enden soll.

1. Kriegsvorbereitung

Das zerfallende Reich der Donaumonarchie (Österreich/Ungarn) war militärisch schwach und nicht in der Lage, einen Krieg gegen Serbien und Russland gleichzeitig zu führen. Der einzige Verbündete Deutschland (das deutsche Reich mit seinen Bundesstaaten) war einzig in der Lage, dieser Bedrohung parolie zu bieten. Leider war Willhelm II nicht derjenige, der ausgleichend wirkte, sondern der Österreich in seinen Kriegsabsichten im Anfang bestärkte. Das die Ermordung des österrreichischen Thronfolgers und seiner Ehefrau einen Kriegsgrund gegen die auslösende Macht Serbien darstellte, ist wohl völkerrechtlich fraglos! Nur mit diesem Wissen ist die Erklärung des deutschen Kaisers erklärbar, der den Österreichern angeblich einen Blankoscheck ausstellte. Hierzu muß man aber die Zeitschiene betrachten. Österreich stellte Serbien ein Ultimatum, welches Preußen und das deutsche Reich im großen und ganzen als von Serbien als akzeptiert ansah. Folglich versuchte Willhelm II vergeblich, die laufende russische Mobilmachung zu stoppen per Telegramm an Zar Nikolaus. Der russische Zar stoppte daraufhin die Generalmobilmachung, die ja auch an den deutschen Grenzen ablief. In der Zwischenzeit traf aber eine französische Delegation ein, die Russland zur sofortigen Wiederaufnahme der Mobilmachung nötigte und Russland garantierte, im Falle eines Krieges mit dem Kaiserreich sofort gemäß Bündnis gegen Deutschand in den Krieg einzutreten. Österreich griff am 28.07.1914 Serbien an und löste damit den Bündnisfall aus.

Jetzt hatten die Deutschen zwei Probleme:

1. Die russische Mobilmachung an den deutschen Grenzen ging viel schneller von statten, als es die Deutschen für möglich gehalten hatten.

2. Deutschland hatte ausser dem Schliefenplan keinen Plan B , der einen Einmarsch in Frankreich durch Luxenburg und Belgien vorsah. Entgegen der heute behaupteten illegalen Besetzung Belgiens gab es einen Vertrag zwischen Belgien und Preußen (aus den 40’er Jahren des 19, Jahrhunderts), der einen Durchmarsch der Deutschen durch Belgien gegen Entschädigung erlaubte.

Jedenfalls stand am 01.08.1914 die russische Armee an der Grenze Ostpreußens, so dass sich der deutsche Kaiser genötigt sah, die Generalmobilmachung anzuordnen und Russland und Frankreich den Krieg zu erklären, und als erstes einen Feldzug gegen Frankreich zu führen. Folgich erfolgte nach Bezug auf das vorherige Durchmarschabkommen der Einzug in das belgische Gebiet. Die Belgier hingegen griffen entgegen dem Abkommen zu den Waffen und gaben so England einen Grund, in den Krieg einzutreten, was diese nur allzugerne taten. Sie suchten nach einem Kriegsgrund, denn ersten war ihnen die deutsche Wirtschaftsmacht zu stark geworden und zweitens empfanden sie die deutsche Flotte als Bedrohung für ihre Flotte! England erklärte dem „Deutschen Reich“ am 03.08.1914 den Krieg und sendete ein Expeditionskorps nach Belgien/Frankreich.

In der Zwischenzeit hatten die Russen den Einmarsch in das deutsche Reichsgebiet begonnen und konnten erst bei Tannenberg durch deutsche Truppen gestoppt und vernichtend geschlagen werden, wozu Reserven aus dem Westen abgezogen wurden, die jedoch erst nach dem Sieg dort eintrafen. Diese Truppen fehlten nun an der Westfront, so dass neben der fehlenden Verbindung zwischen den Führungen der deutschen Armeen im Westen eine riesige Lücke klaffte mit der Bedrohung der Einschließung einer ganzen Armee, die nur durch einen sehr schnellen Rückzug der Truppen auf eine rückwärtige Stellung geschlossen werden konnte. Das war für die Alliierten das Wunder an der Marne. Folglich endete diese Offensive mit einem Stellungskrieg, der bis in das Jahr 1918 anhielt und auf allen Seiten durch die modernen Waffen eine unermäßliche Anzahl von Toten und Verwundeten verursachten.

U-Boot-Krieg und Luceania-Versenkung

Die Briten vollzogen eine totale Seeblockade gegen das „Deutsche Reich“, so dass sich Deutschland mit U-Booten gegen diese Blockade wehrte. Hierbei wurden sämtliche britischen Schiffe zu Kriegszielen erklärt. Die Luceania war ein britisches Passagierschiff, was entgegen des geltenden Kriegsrechtes Munition an Bord führte. Ein deutsches U-Boot versenkte dieses Schiff mit einem Torpedo 1915.  Die Lakonia sank extrem schnell. Weil diese Schiff amerikanische Passagiere an Bord hatte, erklärten die USA 1917 dem „Deutschen Reich“ den Krieg. Ein New Yorker Gericht erklärte 1923 die Versenkung nach geltendem Kriegsrecht als rechtsgemäß, ergo war der Kriegseintritt der USA ohne Grund erfolgt, also völkerrechtswidrig!

Edit:Artikel nicht vollständig, wird aktualisiert

 

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